Ultraschall STK-MULTILINE

Bewährte Technik mit unkompliziertem Handling

Was ist STK-MULTILINE?

Die STK-Technologie ist eine hochwirksame, nicht-invasive Methode für das Gesicht und bestimmte Bereiche des Körpers.

'STK' steht für Thermokollagensysthese -hier wird im Gegensatz zu anderen Lifting-Methoden das Gewebe nicht operativ „gezogen", sondern durch gezielte Ultraschall-Impulse in definierten Gewebetiefen die körpereigene Kollagen-Neogenese angeregt.

Die STK-Behandlung nutzt dabei körpereigene Reparatur-Mechanismen, indem sie durch hoch- frequenten Ultraschall gezielt Irritationen in verschiedenen Hautschichten, in denen kollagen- faserbildende Zellen (Fibroblasten) liegen, erzeugt. Die hierdurch angestoßenen Reparaturme- chanismen führen in den folgenden Wochen/ Monaten zur Bildung neuer Kollagenfasern. In der Folge zieht sich das Gewebe zusammen, der Prozess wird an der Hautoberfläche als Straffung wahrgenommen. Je nach Areal kann mit der STK-Technologie zwischen 1,5 – 3,0 und 4,5 mm Behandlungstiefe gearbeitet werden, was eine individuelle Anpassung ermöglicht. Die Ultraschallköpfe erzeugen ein flächendeckendes Raster der Impulse (Multiline), was zu sehr gleichmäßigen Ergebnissen führt.

Die STK-Methode stellt ein wirkungsvolles und nahezu schmerzfreies Verfahren zur Hautstraffung in Gesicht, Hals, Kinn und Dekolleté dar. Darüber hinaus entstehen nach der Behandlung keine Ausfallzeiten – der Patient kann im Anschluss seinem Alltag nachgehen. Auch die Sonne stellt kein Problem dar.

Die Stärkung des sogenannten „vertikalen Stützgewebes“ und die nachhaltige Anregung der natürlichen Kollagenbildung kann nach rund drei bis sechs Monaten als Anhebung und Straffung der Haut wahrgenommen werden. Eine erste Verbesserung kann in einigen Fällen direkt nach der Behandlung sichtbar sein.

Behandlungsspektrum des STK-MULTILINE Verfahrens

Die Ultraschallbehandlung ist geeignet zur Straffung der Haut des Kinns, im Wangen- und Halsbereich und umschriebener, kleiner Körper-Partien (oberhalb der Knie zum Beispiel).

Gute Indikationen sind:

Straffung des Doppelkinns, Konturierung der Kinnlinie, Straffung der Wangen zum Anheben von Nasolabial- und Mundwinkelfalten.

Im Dekolleté-Bereich können Knitter- und Längsfältchen gebessert werden.

Ergebnisse der STK-MULTILINE Verfahrens

Oft sieht man durch das sogenannte „Kollagenshrinking“ (das hitzevermittelte Zusammenziehen ausgeleierter Kollagenfasern) einen Soforteffekt mit leichter Straffung der Haut. Wichtiger ist aber der Langzeiteffekt, der durch Anregen der Kollagen-Neogenese entsteht. Hierbei glätten sich Falten und Konturen werden wieder deutlicher.

Der endgültige Effekt stellt sich allmählich ein und ist nach ca. 4 bis 6 Monaten erreicht.

Natürlich ist ein Facelift vom Effekt stärker, aber viele plastische Chirurgen bevorzugen für weniger ausgeprägte Fälle inzwischen auch den sanfteren Liftingeffekt, gerade im Kinn- oder Halsbereich.

Daher ist es das ideale Verfahren für alle, die so viel Effekt wie möglich ohne Skalpell wollen.

Das Verfahren ist extrem nebenwirkungsarm und durch neue Behandlungsprotokolle und entsprechende Vorbehandlung auch wenig schmerzhaft.

Das behandelte Areal kann für einige Stunden noch etwas gerötet sein, selten auch leicht geschwollen für ein bis zwei Tage. Sehr selten können kleine Hämatome (Blutergüsse) entstehen oder vorübergehend Hitzebläschen auf der Haut (1 bis 2 Tage).

Sie können aber problemlos wieder „unter Leute“, es gibt keine Downtime.

Viele Patienten empfinden ein vorübergehendes Prickeln oder Taubheit der Region für einige Tage.

Am Behandlungstag: keine Sauna, kein Sonnenbad, kein Sport.

Nach einem Tag Schonzeit können Sie alle Aktivitäten normal wieder durchführen; auch die Anwendung Ihrer normalen Hautpflege und des Make-ups. Die Sonne muss nicht gemieden werden.

Sicherheit des STK-MULTILINE Verfahrens

Ultraschall ist in vielen diagnostischen und therapeutischen Verfahren seit Jahrzehnten bewährt und wird seit mehr als 10 Jahren auf diesem Wege effizient für die Ästhetik genutzt.

Die obersten Hautschichten werden nicht tangiert, der Hitze-Impuls wird nur in der Tiefe abgegeben. Dadurch ist kein spezieller UV-Schutz nach der Behandlung nötig.

Außer einer leichten Rötung und Schwellung gibt es keine wesentlichen Nebenwirkungen.

Behandlungverlauf

Im Beratungsgespräch wird festgelegt, welche Regionen zu behandeln sind und welche Form der Schmerzmedikation (Creme, Tablette, Tropfen) eingesetzt wird. Weitere Maßnahmen sind als Vorbehandlung nicht erforderlich.

Nach ausreichend langer Einwirkung der örtlich betäubenden Creme, eventuell in Kombination mit Schmerzmittel, wird der Ultraschall-Impuls über spezielle Schallköpfe in definierten Tiefen in die zu behandelnde Hautschicht abgegeben. Das geschieht in Quadraten, d.h. es wird immer eine Serie von Impulsen abgegeben. So wird dann das

zu behandelnde Areal „abgefahren“, meist in zwei Durchgängen und verschiedenen Eindringtiefen, um den Effekt zu verstärken.

Kleinere Areale dauern circa 30 Minuten; bei größeren Arealen muss man bis zu einer Stunde rechnen (Kinn, Hals, Wangen).

In den meisten Fällen ist eine Behandlung ausreichend, manchmal muss bei schweren Befunden eine zweite Behandlung angeschlossen werden.

Die Hautalterung geht natürlich auch nach der Behandlung weiter, das heißt, die Haut kehrt allmählich wieder zu ihrem Ausgangsbefund zurück.

Meist ist eine Auffrischbehandlung nach ca. zwei Jahren sinnvoll, um das Ergebnis zu erhalten.