8. Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtherapie e.V.

Im Februar dieses Jahres fand zum 8. Mal die Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für ästhetische Botulinumtherapie DGBT in Frankfurt/Main statt.

Es handelt sich hierbei um Deutschlands führenden Fachkongress für Ärzte für ästhetische Behandlungen. Federführend in der Organisation und Leitung ist Frau Dr. Dorothee Bergfeld, die die DGBT zusammen mit Herrn Dr. Boris Sommer gegründet hat. Zielsetzung ist neben der Festlegung und Vermittlung eines verbindlichen Behandlungs-Standards unter anderem, über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und -methoden mit Botulinum aufzuklären und die oft unbegründeten Befürchtungen zu Nebenwirkungen oder unnatürlichen Resultaten durch Fakten zu den Präparaten und Behandlungsmethoden zu entkräften.

Dr. Sommer, Erster Vorsitzender der DGBT, machte sehr deutlich, dass der sichere Einsatz der Verfahren maßgeblich auch von der Behandlungstechnik und Ausbildung der Therapeuten abhängt. Die geplante Einführung des DGBT-Ausbildungs-Gütesiegels soll den suchenden Patienten helfen, nach den DGBT Standards zertifizierte Therapeuten zu finden.

Interessante Einblicke gab es z.B. im ersten Pressegespräch mit dem Titel „Fakten statt Fake-News: Was man wirklich wissen sollte zu Botulinum und Fillern“. Ein weiterer äußerst aufschlussreicher Vortrag behandelte das Thema „Implikationen anatomischer Erkenntnisse auf ästhetische Behandlungen“. Hier wurde nicht nur aufgezeigt, wie viele Faktoren in der Summe zu den alterungstypischen Veränderungen beitragen, sondern auch, wie ungemein wichtig fundierte anatomische Kenntnisse für den behandelnden Arzt sind. Ein Fakt, der im Laufe der Veranstaltung immer wieder von Dr. Sommer hervorgehoben wurde. Weitere spannende Punkte auf der Agenda waren auch „Fäden als Ergänzung zu Botulinum und Fillern“ und „Injektionslipolyse im Gesichts- und Halsbereich“.

Die Veranstalter konnten sich dieses Jahr über 250 Teilnehmer, mehr als 30 Referenten und 20 Aussteller freuen und auch die zunehmenden Mitgliederzahlen (derzeit knapp 1.300) unter den Ärzten bei der DGBT unterstreichen das allgemein steigende Interesse.