Dreidimensionale Volumengabe als Schlüssel zur erfolgreichen Gesichts-Verjüngung

Ein entscheidender Aspekt des Älterwerdens ist ein Verlust von Weichteilgewebe, häufig betont im Mittelgesicht. Kaum ein Mensch hat mit Mitte 40 die gleichen vollen Wangen wie mit Mitte 20.

Diese Region spielt aber eine ganz zentrale Rolle, auch für angrenzende ästhetische Einheiten: Ein Abflachen und Absacken der Mittelgesichtsregion verstärkt die Nasolabialfalte, beeinflusst die Region um die Augen und kann Auswirkungen bis zur Kinnlinie haben. Im Umkehrschluss kann sich ein gezielter dreidimensionaler Volumenaufbau mit Volumenfillern positiv auf das gesamte Gesicht auswirken.

Das konnte nun auch in sogenannten Split-Face-Studien (eine Gesichtshälfte wird behandelt, die andere zunächst nicht) eindrücklich gezeigt werden: Volumengabe im Bereich der oberen Wange hebt nasolabial und manchmal sogar die Mundwinkelfalten. Es handelt sich hier um einen langanhaltenden Effekt, eventuell auch dadurch, dass die Filler die Bildung des körpereigenen Fettgewebes wieder stimulieren.

Wir bevorzugen daher ein vorsichtiges und mehrzeitiges Vorgehen mit allmählichem Aufbau. Durch Gabe kleinerer Mengen eines Fillers in einer Behandlungssitzung können Nebenwirkungen vermieden und das ästhetische Resultat allmählich aufgebaut werden.

WICHTIG: Nicht übertreiben!

Die berüchtigten „Apfelbäckchen“ als Folge von zu viel Volumengabe an den Wangenknochen gefallen den meisten Menschen überhaupt nicht.