Photodynamische Therapie: Neu im Ästhetikbereich und besonders intensiv

Von der medizinischen Indikation zur Ästhetik
Von der medizinischen Indikation zur Ästhetik

Die photodynamische Therapie wird schon seit längerer Zeit eingesetzt, um Tumorvorstufen der Haut zu behandeln.

Der Einsatz zur Hautverjüngung ist neu: Seit circa zwei Jahren beschäftigen sich Arbeitsgruppen mit der optimalen Anwendung zu diesem Ziel.

Hier die Erfahrungen von Herrn Dr. Müller, der das Verfahren schon lange als Tumortherapie kennt:

„Nach Photodynamischer Therapie von Hautkrebsvorstufen zeigt sich in der Regel nicht nur ein Abheilen der erkrankten Haut, sondern meist auch eine eindrucksvolle Verbesserung der Pigmentflecken, der altersbedingten Fältchen und des Elastizitätsverlustes der Haut. Diesen „Verjüngungseffekt“ macht man sich bei der Photodynamischen Therapie aus ästhetischen Gründen zu Nutze.“

Dazu wird die Haut nach Vorbereitung der Oberflächen (z.B. durch Microneedling) mit einer Creme, die die Lichtempfindlichkeit steigert, behandelt und anschließend in einem oder mehreren Durchgängen mit Licht spezieller Wellenlänge belichtet.

Es kommt zu einer intensiven Reaktion (anfangs ähnlich einem Sonnenbrand) mit anschließender Hauterneuerung.

Behandelt werden können das Gesicht, aber auch die „Problemzonen“ Hals und Dekolleté sowie die Hände und Unterarme.